Freitag, 29. Juni 2012


Sopelana

Das leise, sanfte Erwachen des Tages,
die Berge, in ihr Nebelbett gehüllt, schlafen noch.
Silberne Sonne.
Kaum Wind.
Sattes Grün der Berge.
Kleine, verspielte Wellen, genossen von einer Hand voll schweigender Menschen.
Der Tag beginnt und erfüllt mich mit tiefer Freude und Dankbarkeit.

Samstag, 23. Juni 2012


AUPA! PAÌS VASCO.


Und schon sende ich Grüße aus dem spanischen Baskenland. Aupa! Nach einem kleinen Abstecher nach  San Sebastian sind wir am Sonntag in Plentzia, einer kleinen „Stadt“ in der Nähe von Bilbao gelandet…dieser kleine Turistenort gibt sich noch ein wenig verschlafen, doch nächsten Monat soll hier der Bär los sein. Leute aus Bilbao und anderen umliegenden Städten haben sich hier ein feines Zweithaus geleistet und genießen Sonne, Strand und Meer abseits des Städtetrubels. 

Wir stehen mit unserem goldenen Schatz auf einem großen Parkplatz, haben eine Dusche, einen Trinkwasseranschluss, das Meer und grüne Hügel vor der Nase, was wünscht man sich mehr. Mal schauen, wie lange wir hier stehen können bevor die Polizei etwas sagt und uns weg scheucht. Im Moment sind wir dabei uns in dieser Kleinstadt ein wenig zu orientieren….Fragen wie: „Wo gibt es eine Möglichkeit unsere Wäsche zu waschen? Wo ist der nächste Supermarkt? Oder: Wo kann ich eine spanische Handykarte bekommen?“ klären sich Schritt für Schritt. Wir kommen mit vielen Bewohnern in Kontakt, die uns jetzt schon auf der Straße grüßen. Da gibt es die Männer aus dem Dönerladen, den schiefmauligen Schlachter und den Fahrradhändler mit der ädrigen Kartoffelnase. Ein paar verrückte Jungs in einem Surfshop aus Sopelana (http://oficinadehechos.blogspot.com.es) gibt es auch, die T- Shirts, Tassen und Caps bemalen, nebenbei Surfunterricht geben und Alaias surfen...voll gut. Wollen uns nächste Woche zu einem Alaia- Shaper bringen...

"Oficina de hechos"- Das Büro der Tatsachen

Paul hat schon jetzt eine Werkstatt gefunden, wo er weiter seine Surfbretter bauen und evtl. sogar gelegentlich 1:1 Workshops anbieten kann, wunderbar!

Für mich hat am Montag gleich mein Praktikum in einem Outdoor Centre (centro activo) mit dem schönen Namen „Cabo Billano“ begonnen. Wir bieten für Klassen, anderen Gruppen und Privatpersonen  Surf- und Kayakkurse an. Außerdem gibt es Klettertouren und Stand- Up- Paddle- und Mountainbike- Unterricht.  Was wirklich davon umgesetzt wird und im welchem Maße, bin ich mir ehrlich gesagt noch nicht so ganz sicher…ich werde sehen….bis jetzt erinnert mich die Arbeit eher an Massenabfertigung, da viele Kinder in wenig Zeit zu beschäftigen sind. Meine Kollegen sind aber auf jeden Fall voll ok, das macht die Sache ein wenig erträglicher.  Es ist die erste Woche für mich…da ist immer alles ein wenig chaotisch und schwer durchschaubar….mal sehen, was die nächste Woche bringen mag. 

Heute abend düsen wir ins Nachbardorf zum großen Feuer des San Juan….mit Getanze und allem drum und dran. Wir sind gespannt!
Das wär´s erstmal für´s erste.
AGURR!

Donnerstag, 7. Juni 2012

Surfcamp- Praktikum

Hallo alle zusammen!

Nachdem Paul und ich Ende Mai beim Surfcamp- Aufbau in Cap de L´Homy mit geholfen haben, arbeiten wir seit nun fast zwei Wochen dort. Wohnen können wir weiterhin im Haus von Norbert. Die anderen "Teamer" leben im Camp in großen Zelten, ihren eigenen Bussen oder Caravans und auch die Gäste können es sich in den komfortablen Zelten gemütlich machen...
Jetzt in der Vorsaison kommen Unigruppen, Schulklassen und Freunde, die Surfen lernen oder sich verbessern möchten. Theorie an Land und Praxis im Wasser sind dabei Hauptbestandteil des Tages...Ich, als Praktikantin, schließe mich einem Lehrer an und begleite die Gruppe während ihres Lernprozess, was viel Spaß macht. Jeden Tag lerne ich dazu, voll gut. Und natürlich bin ich so oft es geht im Wasser und surfe selbst...
Wenn wir ein bißchen was für Kopf und Herz wollen, gehen wir in das kleine Kino in Contis, welches voller Leidenschaft von einem deutsch- französichen Päarchen geführt wird, welches jeden Film liebevoll selbst ankündigt.
Ansonsten baue ich gerade mein eigenes Skateboard. Außerdem hatten wir die fixe Idee einen Fruchtsaft- Stand zu eröffnen. Unser Bus soll die Theke sein. Einen Entsafter+ Mixer haben wir schon, nun bastel ich gerade kleine Holzschildchen mit Früchten zum Mixen.

Wie immer gibt es genug zu tun ;-)

Und nun ein paar hübsche Bildchen:





"Softboards" für die TeilnehmerInnen

Paul




Norbert, der Gründer des Camps

Auf dem Weg zum Strand