AUPA! PAÌS VASCO.
Und schon sende ich Grüße aus dem spanischen Baskenland.
Aupa! Nach einem kleinen Abstecher nach San Sebastian sind wir am Sonntag in Plentzia,
einer kleinen „Stadt“ in der Nähe von Bilbao gelandet…dieser kleine Turistenort
gibt sich noch ein wenig verschlafen, doch nächsten Monat soll hier der Bär los
sein. Leute aus Bilbao und anderen umliegenden Städten haben sich hier ein
feines Zweithaus geleistet und genießen Sonne, Strand und Meer abseits des
Städtetrubels.
Wir stehen mit unserem goldenen Schatz auf einem großen
Parkplatz, haben eine Dusche, einen Trinkwasseranschluss, das Meer und grüne
Hügel vor der Nase, was wünscht man sich mehr. Mal schauen, wie lange wir hier
stehen können bevor die Polizei etwas sagt und uns weg scheucht. Im Moment sind
wir dabei uns in dieser Kleinstadt ein wenig zu orientieren….Fragen wie: „Wo
gibt es eine Möglichkeit unsere Wäsche zu waschen? Wo ist der nächste
Supermarkt? Oder: Wo kann ich eine spanische Handykarte bekommen?“ klären sich
Schritt für Schritt. Wir kommen mit vielen Bewohnern in Kontakt, die uns jetzt
schon auf der Straße grüßen. Da gibt es die Männer aus dem Dönerladen, den
schiefmauligen Schlachter und den Fahrradhändler mit der ädrigen Kartoffelnase.
Ein paar verrückte Jungs in einem Surfshop aus Sopelana (http://oficinadehechos.blogspot.com.es) gibt es auch, die T- Shirts, Tassen und Caps bemalen, nebenbei Surfunterricht geben und Alaias surfen...voll gut. Wollen uns nächste Woche zu einem Alaia- Shaper bringen...
| "Oficina de hechos"- Das Büro der Tatsachen |
Paul hat schon jetzt eine Werkstatt gefunden, wo er weiter seine Surfbretter bauen und evtl. sogar gelegentlich 1:1 Workshops anbieten kann, wunderbar!
Für mich hat am Montag gleich mein Praktikum in einem
Outdoor Centre (centro activo) mit dem schönen Namen „Cabo Billano“ begonnen. Wir
bieten für Klassen, anderen Gruppen und Privatpersonen Surf- und Kayakkurse an. Außerdem gibt es
Klettertouren und Stand- Up- Paddle- und Mountainbike- Unterricht. Was wirklich davon umgesetzt wird und im
welchem Maße, bin ich mir ehrlich gesagt noch nicht so ganz sicher…ich werde
sehen….bis jetzt erinnert mich die Arbeit eher an Massenabfertigung, da viele
Kinder in wenig Zeit zu beschäftigen sind. Meine Kollegen sind aber auf jeden
Fall voll ok, das macht die Sache ein wenig erträglicher. Es ist die erste Woche für mich…da ist immer
alles ein wenig chaotisch und schwer durchschaubar….mal sehen, was die nächste
Woche bringen mag.
Heute abend düsen wir ins Nachbardorf zum großen Feuer des
San Juan….mit Getanze und allem drum und dran. Wir sind gespannt!
Das wär´s erstmal für´s erste.
AGURR!
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