Die Zeit rennt und schon wieder sind einige Wochen ins Land gezogen...wohin denn nur? Nun ist es Anfang August und die Sonne brennt ohne Rücksicht auf Verluste vom Himmel, da freue ich mich manchmal über ein paar Regentropfen oder auch nur bewölkten Himmel.
Paul und ich sind nun vollkommen mit Kopf und Herz in Plentzia angekommen. Uns gefällt´s gut und wir sind schon vorsichtig am Überlegen, ob wir nicht auch nächstes Jahr ein paar Monate in dieses kleine Nest kommen sollten. Wir werden sehen, was die Zeit bringt. Ich könnte auf jeden Fall wieder bei Cabo Billano arbeiten (und ein bißchen mehr als jetzt verdienen). Obwohl mir die Arbeit mit den Kids viel Spaß macht, kann sie auch genauso anstregend und sehr fordernd sein, besonders dann, wenn ich viel auf Unlust und Widerstand auf Seiten der Kinder stoße, die eigentlich freiwillig an den Kursen teilnehmen, die wir anbieten. Das kann manchmal sehr frustrierend sein und ich merke, dass ich keine Person bin, die ständig die Animateurin und den Clown spielt...hinzu kommt, dass ich hier kaum Rückzugsraum habe, der nur für mich bestimmt ist, wo ich auftanken und kurz aufatmen kann...
Letztes Wochenende waren Paul und ich in Asturien in Salinas bei einem Longboard- Festival (http://www.longboardsalinas.com/index.php?pag=seccion&seccion=42). Geschlafen haben wir in unserem Bus im Pinienwald. Ganz in der Nähe gab´s kleine Stände von Surfern für Surfer, Bretter zum Bestaunen, Konzertbühnen und natürlich- das Meer zum Selber- Surfen. Gut tat´s mal wieder andere Luft zu schnuppern und mehr von der spanischen Küste zu sehen!Asturien ist toll- wenig Tourismus, überall an den Berghängen kleine Steinhäuschen und Flussmündungen, die sich an Stränden ergießen. Zwei Wochen dauert mein Praktikum noch. Danach bleiben mir noch zwei Wochen zum Reisen. Nach Asturien soll´s dann auf jeden Fall noch einmal gehen.
Hasta luego.
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